Positives Klima

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Besonders wichtig ist für uns ein gutes Schulklima, in dem sich Schüler, Lehrer und Eltern wohl fühlen und wertschätzen.

Schüler
Wir sind der Meinung, dass Kinder in einer entspannten, angstfreien, positiven Lernatmosphäre
besonders gut lernen. Lernblockaden zum Beispiel in Mathematik können so verhindert werden
(Manfred Spitzer).

Lehrer
Wir sind der Meinung, dass Lehrer, die sich an ihrer Schule wohl fühlen und mit ihrer Arbeit zufrieden sind, gerne zur Schule kommen, guten Unterricht machen und seltener krank sind.

Eltern
Wir sind der Meinung, dass Eltern, die sich in der Schule wohl fühlen, mit den Lehrern an einem Strang ziehen, konstruktive Gespräche führen und eher bereit sind, sich an der Schule zu engagieren.


Was tun wir dafür

Schüler
Ab Klasse zwei werden Klassensprecher an unserer Schule gewählt. Zweimal im Halbjahr und bei Bedarf öfter findet mit allen Klassensprechern und deren Stellvertretern eine Klassensprecherkonferenz im Lehrerzimmer statt. Dort können Wünsche, Probleme und Befindlichkeiten angesprochen und ausgetauscht werden. Die Themen werden vorher durch die Klassensprecher in den Klassen besprochen und mit in die Klassensprecherkonferenz gebracht. Die Ergebnisse, Fragen oder Lösungen werden auf dem gleichen Weg wieder in die Klassen getragen.

Auch auf Klassenebene werden Probleme, Wünsche und Befindlichkeiten regelmäßig mit der Klassenlehrerin besprochen.

Lehrer, Schulleitung, Sekretärinnen, Betreuungspersonal der OGS und die Schulsozialarbeiterin haben immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Schüler.

Außerdem steht den Kindern einmal in der Woche eine Beratungsstunde mit der Schulsozialarbeiterin und /oder der Schulleiterin zur Verfügung, zu der sie sich durch die Abgabe eines kleinen Zettels anmelden können.


Lehrer
Einmal im Jahr führt die Schulleitung im Februar mit einzelnen Kollegen ein Planungs- und
Entwicklungsgespräch durch (Teilnahme freiwillig). Hier wird ein Rückblick auf das vergangene
Schuljahr gehalten, wird diskutiert, was gut und was schlecht war, welche Fortbildungswünsche
bestehen und welche Einsatzmöglichkeiten sich für das kommende Schuljahr anbieten. Im Laufe des Gesprächs wird auch ein gegenseitiges Feedback gegeben, in welchem unter anderem die Belastungen der Lehrkräfte erhoben werden, um nötigenfalls Abhilfe zu schaffen oder Unterstützungsmöglichkeiten anzubieten.

Folgende Punkte sollen dazu dienen den Lehrkräften die Arbeit zu erleichtern:

  • Kurz vor den Sommerferien können die Lehrkräfte einen „Wunschzettel“ zur Stundenplangestaltung abgeben, auf den im Rahmen aller Möglichkeiten Rücksicht genommen wird.
  • Eine größtmögliche Transparenz wird durch wöchentliche Dienstbesprechungen, monatliche Konferenzen und die Infobretter und regelmäßige Infobriefe gegeben. Ein wichtiges Hilfsmittel hierbei ist auch der Lehrerkalender, der sowohl vom PC als auch vom Smartphone aus einsehbar und bedienbar ist. So können stets aktuelle Termine und Änderungen eingesehen und eingegeben werden.
  • Um weitere Transparenz zu schaffen, befindet sich zurzeit ein Wissensmanagement in Form des Kilian-Grundschule-Lehrerhandbuchs im Aufbau, welches von allen Lehrkräften mitgestaltet werden kann. Dies soll z.B. neuen Kollegen den Einstieg erleichtern.
  • In regelmäßigen Teamsitzungen und durch gute Kooperation soll durch arbeitsteiliges Arbeiten und das Zusammentragen vielfältiger Ideen und Materialien die Belastung des Einzelnen verringert und die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal genutzt werden.
  • Festgelegte Strukturen (z.B. Ampelsystem, 3 goldene Regeln,…) geben Handlungs- und Planungssicherheit.
  • Beratungsstunde durch Schulleitung und/oder Schulsozialarbeiterin nach Vereinbarung
  • Runde Tische mit Experten
  • Der für uns wichtigste Punkt ist der sehr offene und wertschätzende Umgang miteinander. Es wird gerne auch einmal gelacht. Diese offene Atmosphäre wird auch durch häufig geöffnete Türen (auch des Schulleitungsbüros) deutlich. Außerdem gilt auch hier für alle Beteiligten ein jederzeit offenes Ohr für Fragen, Probleme, Wünsche etc. Neben dem Feedback im Alltag befindet sich eine regelmäßige Feedbackkultur im Aufbau (Feedbackregeln, kollegiale Hospitationen unter bestimmten Beobachtungsschwerpunkten, kollegiale Fallberatungen,…)

Viele gemeinsame Aktionen finden statt, die das Klima positiv beeinflussen:

  • Gemeinsame Aufräumaktionen in der Schule
  • Gemeinsame Freizeitaktivitäten
  • Geburtstagsfrühstück/-mittagessen in der Schule
  • Lehrerausflug einmal im Jahr (alle zwei Jahre mit einer Übernachtung)
  • Bummel über den Weihnachtsmarkt
  • Karneval feiern die Lehrer einheitlich verkleidet,…

Eltern
Mindestens zweimal im Jahr findet eine Schulpflegschaftssitzung bzw. eine Schulkonferenz statt (bei Bedarf öfter). Auch Elternsprechtage und die wöchentlichen Lehrersprechstunden gewährleisten einen guten Informationsaustausch zwischen Schule und Elternhaus. Ebenso kommen zur Kontaktaufnahme sicherlich am häufigsten das Hausaufgabenheft als Mitteilungsheft, Telefonate, persönliche Gespräche (geplant oder kurzfristig) oder E-Mailkontakte zum Einsatz. Durch langfristige Jahresterminplanungen, und regelmäßige Infobriefe möchten wir für auch bei den Eltern für Transparenz und Planungssicherheit sorgen. Wir freuen uns über eine unkomplizierte und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Eltern. So beziehen wir Eltern gerne in die schulische Arbeit mit ein (z.B. als Bibliotheksmütter, in der Radfahrausbildung, in AGs, bei der Schulhofgestaltung, bei Festen und auch in der Schulentwicklung,…). Auch für Eltern gilt das offene Ohr der Lehrer, der Schulleitung, der OGS, der Schulsozialarbeiterin und des Sekretariats. Sollte es dennoch einmal Anlass zur Beschwerde geben, kann auf das schuleigene Beschwerdemanagement zurückgegriffen werden.

Schulleben/ Schulkultur/ Feste und Feiern
Wir glauben außerdem, dass ein ausgefülltes Schulleben mit Festen und Feiern, bei denen Schüler,
Eltern und Lehrer gemeinsam etwas Schönes erleben, wichtig für das Schulklima ist, die Schulgemeinde zusammenschweißt und die Identifikation mit der Schule fördert. Aus diesem Grund findet bei uns alle vier Jahre ein großes Schulfest statt, so dass jedes Kind in seiner Grundschulzeit ein Schulfest miterlebt. Das gleiche gilt für das Zirkusprojekt, welches ebenfalls alle vier Jahre stattfindet.
Neben diesen zwei großen Aktionen im zweijährigen Wechsel finden viele kleinere Aktionen im Laufe eines Schuljahres statt, wie z.B. die Karnevalsfeier, bei der sich alle Lehrer einheitlich verkleiden und die Kinder auch mal herzlich über die Lehrer lachen können. Oder die besinnlicheren Treffen in der Adventszeit, wenn gemeinsam gesungen wird. Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien findet eine Weihnachtsfeier in der Turnhalle statt, zu der auch Eltern eingeladen sind. Hier werden unter anderem Ehrungen besonders guter Schülerleistungen vorgenommen, aber auch die ehrenamtliche Mitarbeit der Eltern wird hier gewürdigt. Solch ein Ehrungstermin findet ein weiteres Mal am vorletzten Schultag vor den Sommerferien statt.

All diese Feste ermöglichen soziales Lernen und schaffen die emotionale Basis für die schulisch
organisierte Lernarbeit. Hier noch einmal alle Feste im Überblick:

  • Einschulungsfeier
  • Martinssingen
  • Adventssingen
  • Nikolausfeier in den ersten Schuljahren
  • Weihnachtsfeier in der Turnhalle und in den Jahrgängen 1 und 3
  • Karnevalsfeier
  • Sportfeste
  • Verabschiedung unserer Viertklässler
  • Runde Geburtstage und Verabschiedungen von Kollegen
  • Schulfeste (alle 4 Jahre)
  • Zirkusprojekt (alle 4 Jahre)
  • Abschlussfeste der Klassen